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Fazit

SO GESCHAH ES VON FEBRUAR BIS SEPTEMBER 2002
 
01.02.2002  Beginn Mietverhältnis 
10.02.2002  Wohnung war in unordentlichem Zustand. 
05.03.2002  Fam. "S" wird ermahnt den Pflichten lt. Mietvertrag nachzukommen; Besichtigungstermin wird schriftlich angekündigt 
09.03.2002  Tür wurde nicht geöffnet 
02.04.2002  Tür wurde nicht geöffnet 
07.04.2002  Tür wurde nicht geöffnet 
08.04.2002  Fam. "S" erhält schriftlich eine Auflistung unserer Kritikpunkte 
17.04.2002  Antwortschreiben durch Rechtsanwälte der Fam "S" 
07.05.2002  Sozialamt teilt uns mit, dass nur noch ein Teil der Miete übernommen wird 
10.05.2002  Rechtsanwalt und Fam. "S" wirde aufgefordert Restmiete zu überweisen 
14.05.2002  RA von "S" erhält eine Liste der zu beseitigenden Mängel, gleichzeitig Bitte um Termin für Wohnungsbesichtigung 
24.05.2002  Fam. "S" erhält Abmahnung und schriftlich eine Auflistung unserer Kritikpunkte 
26.05.2002  Ankündigung eines Gesprächstermins für den 31.05.2002 
29.05.2002  RA Frau S. verschiebt den Gesprächstermin auf 08.06.2002  
08.06.2002  Gesprächstermin Eheleute "S" / Vermieter; Termin fand vor der Haustür statt (Zugang zur Wohnung verweigert - Zugang soll nur in Anwesenheit ihres RA erfolgen, der sich aber noch weigere); Restmiete wurde nicht gezahlt; Frau "S" war sehr emotional geprägt: schüttete Kaffee nach meiner Gattin, eröffnete uns, dass sie 3 Kinder hätte, die das Jugendamt in Pflegefamilien untergebracht hat, warf Bilder auf den Boden, wechselte ohne Übergänge in ihren Stimmungen (weinen - lachen - fordernd - akzeptierend ...) Neuer Besichtigungstermin für 13.06. anberaumt 
13.06.2002  Tür wurde nicht geöffnet 
20.06.2002  Fam. "S" erhält 2. Abmahnung und schriftlich eine Auflistung unserer Kritikpunkte 
19.07.2002  Unser Anwalt kündigt das Mietverhältnis fristlos; Schreiben an Fam "S" und deren RA  
29.07.2002  berichteten Eheleute "S" von einem vermeintlichen Wasserschaden und so wurden meiner Gattin und mir widerwillig Zugang zur Wohnung gewährt; es wurden unglaubliche Zustände vorgefunden (s. Fotos) 
30.07.2002  Unser Anwalt kündigt das Mietverhältnis zum 2. Mal fristlos; Schreiben an Fam "S" und deren RA  
05.08.2002  RA des Mieters teilt mit, dass Sie Herrn "S" nicht mehr anwaltlich vertreten 
19.08.2002  Wir stellen fest, dass der Briefkasten nicht geleert wurde und die Zeitungen vor der Tür lagen.  
21.08.2002  Wir informierten uns bei Frau J, einer weiteren Bewohnerin des Hauses ob denn die Eheleute "S" gesehen wurden, dies wurde von Frau J verneint. 
23.08.2002  Da Frau "S" sehr emotional geprägt ist, wurde von meiner Gattin ein Suizid nicht ausgeschlossen und die Polizei informiert. POK Oechler und ein Kollege öffneten im Beisein meiner Gattin die Wohnung; die Eheleute "S" waren nicht anwesend; die Wohnung total vermüllt, Badezimmer war abgeschlossen und wurde von der Polizei geöffnet; darin befanden sich 2 lebende Hasen in einem Käfig; 2 tote Hasen und 3 verweste Hasen auf dem Boden des Bades; der gesammte Fußboden war mit festgetretenem Hasenkot verunreinigt (Bilder liegen vor); Herr S vom Tierheim Wetterau e.V. Bad-Nauheim/Rödgen holte die lebenden Hasen ab und informierte Frau Dr. B vom Veterinäramt Friedberg, die toten Tiere wurden von meiner Gattin über Stadt G (Bauhof) entsorgt. 
27.08.2002  Das Sozialamt B teilt uns mit, dass sich die Eheleute "S" getrennt haben. Unser Vertragspartner Herr "S" hat sich nach Frankfurt abgemeldet (ohne die Wohnung zu räumen oder Schlüssel zu übergeben), Frau "S" möchte die Wohnung nun allein nutzen. 
01.09.2002  Frau "S" wurde in der Wohnung angetroffen, ihr wurde mitgeteilt, dass sie die Wohnung innerhalb einer Woche zu räumen hat. 
05.09.2002  Frau "S" teilt Frau J (Mitbewohnerin im Haus) mit, dass sie eine neue Wohnung hat und innerhalb der 2 nächsten Wochen die Wohnung räumt; sie verlässt mit einem Begleiter und Handgepäck die Wohnung, ab diesem Zeitpunkt wurde Frau "S" nicht meh 
07.09.2002  Sozialamt wurde mitgeteilt, dass Frau "S" nicht wohnen bleiben kann 
10.09.2002  Per Einschreiben teilen wir unserem Mieter und Vertragspartner Herrn S. an seine neu Anschrift (lt. Einwohnermeldeamt) mit, daß er die Wohnung zu räumen und ordnungsgemäß zu übergeben hat.
Dieser Brief kam am 16.09.2002 an uns als unzustellbar zurück. 
11.09.2002  Mit Frau W vom Gesundheitsamt/Betreuungsstelle wegen der Gesundheitsgefährdung die Wohnung in Augenschein genommen; Frau W geht auf Grund ihrer Erfahrung davon aus, dass Frau "S" nicht mehr in die Wohnung zurückkommt. 
11.09.2002  Gesundheitsamt/Gesundheitsbeauftragten Herrn B über den Zustand der Wohnung informiert mit der Bitte, die Wohnung in Augenschein zu nehmen 
19.09.2002 ca. 9:10 - 9:15   Gerichtstermin bezüglich unserer Räumungsklage. Vor dem Amtsgericht in Büdingen ergeht ein Versäumnisurteil, da der Beklagte Herr S. nicht erschienen war. 
19.09.2002   Wir beginnen in Absprache mit unserer Anwältin die Wohnung vom Müll zu befreien und uns einen Überblick zu verschaffen. Wir machten noch mal Foto- und Videoaufnahmen.  
19.09.2002   Wir stellen diese Website ins Netz und machen unseren Fall öffentlich. 
20.09.2002
21.09.2002 
1. Großaktion: mit 5 Personen beginnen wir die Wohnung von Müll zu befreien. Der 1. Container ist geschafft. Wir stoßen überall zwischen all dem Müll auf Post von Behörden, Inkassobüros usw. Uns liegen nun Beweise dafür vor, daß die Sozialbehörden sehr genau über das Vorleben der Fam. "S" im Bilde waren. Wir gewinnen den Eindruck, daß die Behörden uns vorsätzlich diesen Fall aufgebürdet haben, indem sie uns das alles bei Abschluß des Mietvertrages verschwiegen haben. Kann man gegen sowas mit Aussicht auf Erfolg rechtlich vorgehen?  
28.09.2002  2. Großaktion: mit 4 Personen benötigen wir einen weiteren Samstag um das Schlafzimmer vom Müll zu befreien, den Keller zu räumen und die total verschmutzten Teppichböden incl. sämtlicher Sockelleisten zuentsorgen. Der 2. Container ist gefüllt. Die "Altkleider" haben wir in 35 Umzugskästen gepackt. Im Keller fanden wir ca. 40 Umzugskartons vor, die dort noch vom letzten Umzug standen. hierin befand sich mehr oder weniger nur "umgezogener Müll". So etwas geschieht auf Kosten des Sozialamtes. Nach allem, was dem Sozialamt bezüglich der Zustände der alten Wohnung bekannt war, hätte dieser Umzug nicht vom Sozialamt beaufsichtigt werden müssen?

Wir haben uns sehr bemüht, die persönlichen und amtlichen Dokumente aus dem Müll heraus zu sortieren und werden diese vorerst für die Besitzer aufbewahren.
Ferner wurden Möbel, die eventuell noch benutzbar sind eingelagert. 
05.10.2002  Wetterauer Zeitung berichtet über unseren Fall und veröffentlicht die Internetadresse.
Erfolg: über 200 Besucher der Website an einem Tag ( 05.10.02 ) und 4 email-Rückmeldungen.